Schwerpunkte

Schwerpunkte der Vereinsarbeit


  • Erforschung und Dokumentation der Geschichte deutsch-jüdischer Familien und der Ereignisse während der NS-Herrschaft sowie weiterer zeitgeschichtlicher Abläufe zu Themen wie z.B. Widerstand in der NS-Zeit, Zwangsarbeiter, Euthanasie, Kriegsgefangene, Flucht und Vertreibung etc.
  • Aufbau und Pflege von Kontakten mit den emigrierten Familien
  • Auffindung und Bewahrung der Zeugnisse deutsch-jüdischer Kultur in der Region
  • Aufzeichnung, Aufarbeitung und Veröffentlichung von Lebenserinnerungen der Zeitzeugen
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Information über die NS-Zeit und die Schicksale jüdischer Bürger und anderer Verfolgter
  • Stadtführungen auf den Spuren der jüdischen  Einwohner und zur allgemeinen Stadtgeschichte
  • Führungen durch die Ausstellung „Deutsch-Jüdisches Leben in unserer Region im Lauf der Jahrhunderte“
  • Enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Erinnerungsinitiativen, Gedenkstätten und anderen Institutionen.
Angebote für Jugendliche und Erwachsene, Schulen, Vereine etc.:

Geschichtswerkstatt Rückblende: Informations- und Dokumentationszentrum zur deutsch-jüdischen Lokal- und Regionalgeschichte.

Träger:
Rückblende Gegen das Vergessen e.V., Volkmarsen
Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.,
Regionale  Arbeitsgruppe Nordhessen – Südniedersachsen

Die Dauerausstellung „Deutsch-Jüdisches Leben in unserer Region im Lauf der Jahrhunderte“ in der Villa Dr. Bock vermittelt umfangreiches Wissen über die früher in vielen Städten und Dörfern der Region ansässigen jüdischen Einwohner.
Zahlreiche Exponate, Dokumente, Fotos, Zeitungsberichte und Auszüge aus Briefen schildern das Zusammenleben mit den nichtjüdischen Nachbarn. Persönliche Kurzberichte aus den Lebenserinnerungen jüdischer Zeitzeugen sowie verschiedene Video-Aufzeichnungen bieten eindrucksvolle Einblicke in die Lebenswege jüdischer Menschen aus der Region.

Dokumente, Zeitzeugenberichte und aussagekräftige Installationen geben Aufschluss über die Zeiten der Verfolgung, der Deportationen und der Massenmorde in den Vernichtungslagern.

Der letzte Teil der Ausstellung berichtet über die langjährige Arbeit des „ Brückenbauens“ und die Besuche zahlreicher Gäste aus dem In- und Ausland.

Weitere Angebote:
  • Stadtführungen mit verschiedenen Schwerpunktthemen,
    z.B. „Auf den Spuren der früheren jüdischen Einwohner“,
    „Stadtgeschichte/Stadtbefestigung, mittelalterliche Bauwerke, Keller etc.
  • Führung zur Gedenkstätte „zerstörter jüdischer Friedhof“
    mit Gedenkmauer am Platz der gegenseitigen Achtung
  • Führung in die 2013/2014 wiederentdeckte, ca. 500 Jahre alte spätmittelalterliche Schachtmikwe (jüdisches Ritualbad)
  • Workshops und Vorträge mit verschiedenen zeitgeschichtlichen
    Themenschwerpunkten