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Neuer Vorstand für den Verein Rückblende Gegen das Vergessen in Volkmarsen

In der außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Lesen Sie zunächst den Pressebericht zur Mitgliederversammlung:

Der neue Vorstand des Vereins Rückblende. Hinten von links: Arno Walprecht, Manfred Flore, Vorsitzender Dr. Wolfgang Werner, Klaus Dehnert; vorne von links: Renate Walprecht, Mechthild Wallbrecher. Foto: PR

Volkmarsen – In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat sich der Verein „Rückblende - Gegen das Vergessen“ personell neu aufgestellt. Neuer Vorsitzender des Vereins wurde Dr. Wolfgang Werner aus Bad Wildungen.

Schwerpunkte seiner Arbeit sieht Dr. Werner in der weiteren Steigerung der Attraktivität der Ausstellung im Gustav-Hüneberg-Haus sowie in der Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Netzwerken und Museen.

Ein besonderes Augenmerk soll auch zukünftig auf die Jugendarbeit mit Schulen, Konfirmanden- und Firmgruppen sowie anderen Interessierten gelegt werden.

Als stellvertretender Vorsitzender wurde Arno Walprecht wiedergewählt. Weitere stellvertretende Vorsitzende wurde Mechthild Wallbrecher. Neu in den Vorstand wurden Klaus Dehnert als Kassierer, Manfred Flore als Schriftführer und Renate Walprecht als stellvertretende Schriftführerin gewählt. Zu Beginn der Mitgliederversammlung hat Arno Walprecht einen Bericht über die Vereinsarbeit seit der letzten Versammlung im Mai gegeben. Er konnte auf eine Reihe von erfolgreichen Veranstaltungen verweisen. Ein besonderes Ereignis war die Aufstellung der Gedenkstele „Gebündelt“ des Künstlers Christian Schnatz, die der Landkreis dem Verein als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat und die nun im Freigelände des Gustav-Hüneberg-Hauses steht. Berührend war das kurzfristig angesetzte Konzert der New Yorker Cellistin Maxine Neumann im Gewölbekeller.

Ebenfalls besonders war der Besuch von Regierungspräsident Mark Weinmeister, der in Volkmarsen mit einem Künstlerkollektiv der documenta fifteen aus Indonesien zusammentraf und den Künstlern mit den Vereinsvertretern Einblicke in den Umgang mit Antisemitismus gab.

In Kürze soll die Installation der Beleuchtung der Mikwe, des 500 Jahre alten Ritualbads, abgeschlossen werden. Für den 9. November soll es eine gemeinsame Gedenkveranstaltung im Gustav-Hüneberg-Haus mit dem Arbeitskreis „Erinnern, Gedenken. Und nun?“ aus Breuna geben.

Weiterhin ist die Ausstellung im Hüneberg-Haus an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat geöffnet.  red