Unser Verein

"Rückblende Gegen das Vergessen e. V. Volkmarsen" wurde 1995 gegründet. Der Verein tritt ein für Toleranz und Achtung der Menschenwürde, gegen Gewalt, Rassenhass und Ausgrenzung von Minderheiten. Wir wollen Wissen vermitteln, zum Nach-Denken anregen und durch die Vermittlung historischen Wissens die persönliche Urteilsfähigkeit stärken. Mit unserer Geschichtswerkstatt möchten wir erreichen, dass es keine „weißen Flecken“ mehr in der regionalen Geschichtsschreibung gibt und dass ein Verdrängen, Vergessen, Verfälschen und Verleugnen wesentlicher Teile unserer Geschichte nicht mehr möglich ist. Inzwischen zählen wir mehr als 200 Mitglieder aus über 30 verschiedenen Orten und freuen uns über jede weitere Unterstützung.

Geschichtswerkstatt Rückblende im Gustav-Hüneberg-Haus
Steinweg 24
34471 Volkmarsen
Internet: www.rueckblende-volkmarsen.de
 

Weitere Informationen und Kontakt zu unserem Verein:
Vorsitzender:
Thomas Neutze, Kasseler Str. 17
Tel.(05693) 6722
E-Mail: post@rueckblende-volkmarsen.de

Stellvertretende Vorsitzende:
Arno Walprecht und Joachim Geritzen

Schriftführer/in:
vakant

Kassiererin:
Jacqueline Seitz

Beisitzer:
Marita Kollmann, Walter Schauderna und Barbara Rumpf

Bankverbindung:
Rückblende Gegen das Vergessen e.V.
Raiffeisenbank Volkmarsen
Konto-Nr. IBAN: DE84520691490000087777
BIC: GENODEF1VLM
Sparkasse Waldeck-Frankenberg
Kto.Nr.: IBAN: DE76523500050004035655
BIC: HELADEF1KOR
Der Verein ist vom Finanzamt Korbach als gemeinnützig anerkannt.
www.rueckblende-volkmarsen.de

Schwerpunkte

Geschichte:

  • Erforschung und Dokumentation der Geschichte deutsch-jüdischer Familien und der Ereignisse während der NS-Herrschaft sowie weiterer zeitgeschichtlicher Abläufe zu Themen wie z.B. Widerstand in der NS-Zeit, Zwangsarbeiter, Euthanasie, Kriegsgefangene, Flucht und Vertreibung etc.
  • Aufbau und Pflege von Kontakten mit den emigrierten Familien
  • Auffindung und Bewahrung der Zeugnisse deutsch-jüdischer Kultur in der Region
  • Aufzeichnung, Aufarbeitung und Veröffentlichung von Lebenserinnerungen der Zeitzeugen
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Information über die NS-Zeit und die Schicksale jüdischer Bürger und anderer Verfolgter
     

Dauerausstellung:

  • Führungen durch die Ausstellung „Deutsch-Jüdisches Leben in unserer Region im Lauf der Jahrhunderte“ im Gustav-Hüneberg-Haus, Steinweg 24 in Volkmarsen. Zahlreiche Exponate, Dokumente, Fotos, Zeitungsberichte und Auszüge aus Briefen schildern das Zusammenleben mit den nichtjüdischen Nachbarn. Persönliche Kurzberichte aus den Lebenserinnerungen jüdischer Zeitzeugen sowie verschiedene Video-Aufzeichnungen bieten eindrucksvolle Einblicke in die Lebenswege jüdischer Menschen aus der Region.
  • Dokumente, Zeitzeugenberichte und aussagekräftige Installationen geben Aufschluss über die Zeiten der Verfolgung, der Deportationen und der Massenmorde in den Vernichtungslagern.
  • Ein Teil der Ausstellung berichtet über die langjährige Arbeit des „Brückenbauens“ und die Besuche zahlreicher Gäste aus dem In- und Ausland.
     

Außerschulischer Lernort:

  • Angebote für Jugendliche und Erwachsene, Schulen, Vereine etc.
  • Geschichtswerkstatt Rückblende: Informations- und Dokumentationszentrum zur deutsch-jüdischen Lokal- und Regionalgeschichte.
  • Darüber hinaus bieten wir Ihnen Workshops und Vorträge mit verschiedenen zeitgeschichtlichen Themenschwerpunkten an. Bitte nehmen sie Kontakt mit uns auf.

Stadtführungen in Volkmarsen:

Machen Sie mit uns eine Stadtführung. Dabei sind verschiedene Schwerpunktthemen möglich. 

Das sind zum Beispiel:

  • „Auf den Spuren der früheren jüdischen Einwohner“,
  • „Stadtgeschichte/Stadtbefestigung, mittelalterliche Bauwerke, Keller etc.“
  • Der jüdische Friedhof mit Gedenkmauer am Platz der gegenseitigen Achtung
  • Besichtigung der ca. 500 Jahre alten spätmittelalterliche Schachtmikwe (jüdisches Ritualbad)