Vorankündigung: „Requiem“ eine musikalische Lesung zum Buch von Karl Alfred Loeser

Sonntag, 4. August 2024 um 16.00 Uhr im Gustav Hüneberg Haus

 „Requiem“ eine musikalische Lesung zum Buch von Karl Alfred Loeser

In den Dreißiger Jahren geschrieben, nicht veröffentlich und 1999 wiederentdeckt – der Roman „Requiem“ von Karl Alfred Loeser.

Erzählt wird die Geschichte um den jüdischen Cellisten Erich Kraukau, ein angesehenes Mitglied des städtischen Synfonieorchesters einer Stadt in Westfalen Mitte der 1930er-Jahre. Er ist erfolgreich, glücklich verheiratet, sein Leben verläuft in geordneten Bahnen. Doch Neid und Missgunst lösen eine Hetzjagd auf den unschuldigen Krakau aus. Freunde werden hineingezogen, die alles für ihn riskieren – aber auch skrupellose Emporkömmlinge, die gut vernetzt sind und Krakau sehr gefährlich werden.

Karl Alfred Loeser beschreibt die Mechanismen des Terrors und die Schrecken, die eine Diktatur hervorbringen kann.

Sehr spannend ist die Tatsache, dass der Autor den Roman schrieb, bevor die Vernichtung der Juden begonnen hat. Loeser hat fast prophetisch vorausgesehen, was kommen wird...

Lesen und erzählen werden Wolfgang Werner und Renate Walprecht.

Die musikalische Gestaltung übernehmen Jacqueline Seitz (Cello) und Anne Petrossow (Klavier).

Ganz rein - Jüdische Ritualbäder - Fotografien von Peter Seidel

Eine Koproduktion mit den Jüdischen Museen Wien, Franken, Hohenems und Frankfurt am Main

 

Die Präsentation findet vom 22.06.2024 bis zum 15.08.2024 im Gustav-Hüneberg-Haus, Steinweg 24 in Volkmarsen statt.

 

Im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes am 22.06.2024 wird diese Ausstellung im Beisein des Fotografen eröffnet. Peter Seidel wird eine kurze Einführung zu seinen Arbeiten geben und auch für Fragen zur Verfügung stehen.

 

                                       -----   Die Ausstellung ist ein ganz besonderes visuelles Highlight   -----

 

Bilder: Copyright Peter Seidel

 

 

Vorankündigung: am 06 Oktober 2024 referiert Professor Dr. Klaus Dörre über das Erstarken der radikalen Rechten

                                                                                   Klaus Dörre Vortragsplakat

Vorankündigung: „Unwert“ Autorenlesung mit Yasmin Alinaghi am 20.10.2024

Storyteller X Award-Gewinnerin Yasmin Alinaghi erzählt über den Mut, in einer schweren Zeit das Richtige zu tun. Ein bewegender Roman, basierend auf einer wahren Begebenheit.

Rheingau 1935: Die dreizehnjährige Käthe Klepper wächst auf einem Bauernhof in der kleinen hessischen Gemeinde Gudenshain auf. Obwohl sie von klein auf hart arbeitet und die Volksschule nach nur drei Jahren verlassen muss, ist sie zufrieden.

Als Erntehelfer Zores sich mehrfach an Käthe vergeht, gerät ihr Leben jedoch aus den Fugen, und was nun geschieht, stellt den Zusammenhalt im Dorf, der seit der Machtübernahme der Nazis ohnehin bröckelt, auf eine harte Probe. Die Machenschaften der fanatischen Nazi-Anhänger – angeführt vom ortsansässigen Amtsarzt – bleiben zunächst unbemerkt, bis sie Käthe ins Visier nehmen und damit eine Entwicklung in Gang setzen, die die gesamte Gemeinde für immer verändert …